Spendenquittung Leitfaden Brief

Spendenquittungen: Das müssen Organisationen wissen

Spenden sind die finanzielle Lebensader vieler Organisationen und Vereine. Damit Deine Spender*innen ihre Zuwendungen steuerlich absetzen können, benötigen sie eine korrekt ausgestellte Spendenquittung für das Finanzamt (auch Spendenbescheinigung oder Zuwendungsbestätigung genannt). Doch nicht nur Deine Unterstützer*innen profitieren davon – auch für Deine Organisation sind Spendenbelege ein wichtiges Instrument, um Vertrauen zu schaffen, die Transparenz zu erhöhen und langfristige Bindungen zu Deinen Unterstützer*innen aufzubauen. In diesem Artikel beantworten wir Dir alle wichtigen Fragen rund um das Thema Spendenquittungen. Wenn Du die Grundlagen bereits beherrschst und in einem Verein aktiv bist, findest Du hier Tipps zur Ausstellung von Spendenbescheinigungen im Verein.

Hinweis: Hier findest Du Informationen über Spendenquittungen in Deutschland. Im Artikel Spendenbescheinigungen in der Schweiz erfährst du, wie du als Schweizer Organisation vorgehen musst. Beachte außerdem, dass diese Informationen keine Rechtsberatung darstellen, sondern aus allgemein zugänglichen Quellen stammen. Wir empfehlen eine Beratung bei einer spezialisierten Kanzlei.

 

Inhalt

Das Wichtigste in Kürze

1. Grundlagen

2. Voraussetzungen

3. Inhalt einer Spendenquittung

4. Pflichten und Fristen

5. Spendenquittung und Fundraising

Fazit

Das Wichtigste in Kürze

 

  • Eine Spendenquittung dient als steuerlicher Nachweis und wird auch Spendenbescheinigung oder Zuwendungsbestätigung genannt.
  • Vereine dürfen nur dann Spendenquittungen ausstellen, wenn sie als steuerbegünstigt anerkannt sind und gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen. Auch für gGmbHs, gUGs und Bildungseinrichtungen besteht unter gewissen Voraussetzungen die Möglichkeit, Spendenquittungen auszustellen
  • Spendenquittungen müssen nach amtlichem Muster mit allen Pflichtangaben ausgestellt werden. Bei fehlerhaften Spendenbelegen haftet die Organisation, bei Missbrauch kann der Vorstand privat haftbar gemacht werden.
  • Für Spenden bis 300 Euro (Kleinspenden) genügt ein vereinfachter Spendennachweis, z. B. ein Kontoauszug.
  • Organisationen sind verpflichtet, jede Zuwendung zu dokumentieren und die Nachweise mindestens zehn Jahre aufzubewahren. Für elektronisch übermittelte Spendenbescheinigungen gilt eine Aufbewahrungsfrist von sieben Jahren.

1. Grundlagen der Spendenquittungen 📜

 

→ Was ist der Unterschied zwischen Spendenquittung, Spendenbescheinigung und Zuwendungsbestätigung?

Ob Spendenquittung, Spendenbescheinigung oder Zuwendungsbestätigung – alle Begriffe meinen dasselbe: ein offizielles Dokument, das den Erhalt einer Spende beim Empfänger bestätigt. Mit diesem Dokument können Deine Spender*innen ihre Spenden beim Finanzamt steuerlich geltend machen.

Welche Arten von Spenden gibt es und worauf müssen Organisationen achten?

Spendenquittungen betreffen nicht nur die klassische Geldspende. Auch für Sachspenden, Aufwandsspenden und Vergütungsspenden ist ein Nachweis in Form einer Zuwendungsbestätigung erforderlich. Und für jede Spendenart gibt es Besonderheiten, die bei der Ausstellung der Dokumente zu beachten sind. Eine lückenlose Dokumentation und korrekte Bewertung der Spendenarten sind essenziell, um die rechtlichen Vorgaben zu erfüllen und das Vertrauen der Spender*innen zu stärken.

Eine Geldspende ist eine direkte finanzielle Zuwendung, z. B. per Überweisung, Lastschrift oder Barzahlung. Diese Art der Spende ist die einfachste und häufigste Form der Unterstützung für gemeinnützige Organisationen. 

Besonders bei Geldspenden solltest Du darauf achten, dass die Kontaktdaten Deiner Spender*innen auf der Spendenbescheinigung richtig vermerkt sind. Erhält Deine Organisation eine Spende von einem Unternehmen, musst Du die Spendenbescheinigung auf den Namen des Unternehmens ausstellen.

Wenn Deine Organisation Spenden in Form von materiellen Gütern wie Kleidung, technischen Geräten oder Spielzeug erhält, spricht man von Sachspenden. Bei der Spendenquittung musst Du besonders darauf achten, dass der Wert der Sachspende korrekt ermittelt und dokumentiert wird. 

Bei neuen Waren kannst Du den Wert ganz einfach anhand des Kaufbelegs oder der Rechnung ermitteln und nachweisen. Bei gebrauchter Ware musst Du den aktuellen Verkaufswert anhand des Kaufpreises, des Alters und der Abnutzung schätzen. Mehr dazu erfährst Du hier: Sachspenden und Spendenquittung

Bei Aufwandsspenden verzichten die Spender*innen auf die Erstattung von Aufwendungen, die ihnen im Rahmen ihrer Tätigkeit für die Organisation entstanden sind. Der Verzicht auf die Aufwandsentschädigung wird sozusagen als Spende gewertet.

Beispiel: Eine ehrenamtlich tätige Person fährt für eine gemeinnützige Organisation 100 Kilometer zu einer Messe und verzichtet auf die Erstattung der Fahrtkosten. Stattdessen stellt ihm die Organisation eine Spendenquittung über die Fahrtkosten aus.

Weitere Beispiele sind Telefonkosten, Portokosten, Kosten für Arbeitskleidung oder Büromaterial.

Spendenquittungen für Aufwandsspenden sind an folgende Bedingungen geknüpft

  • Aus der Spendenquittung muss hervorgehen, dass es sich um die Erstattung tatsächlicher Kosten handelt.
  • Der Verein muss den Spender*innen das Recht auf Kostenerstattung vorab zusichern.
  • Der Anspruch auf Kostenerstattung muss schriftlich geltend gemacht werden.
  • Der Verzicht auf die Erstattung muss freiwillig und schriftlich innerhalb von drei Monaten erklärt werden.
  • Zum Zeitpunkt des Verzichts muss der Verein finanziell in der Lage sein, die Kosten tatsächlich zu erstatten.
  • Der Anspruch auf Kostenerstattung muss in der Satzung des Vereins oder in einem schriftlichen Vertrag geregelt sein.
Vergütungsspenden entstehen, wenn Menschen ihre Arbeitszeit an Deine Organisation spenden – also auf die Vergütung ihrer Arbeitszeit verzichten. Die Spender*innen können diesen Verzicht dann mit Hilfe der Spendenquittung als Sonderausgabe von der Steuer absetzen. Voraussetzung hierfür: Im Vorfeld wurde eine angemessene Vergütung vereinbart und der Verzicht erfolgt erst im Nachhinein.

Was bringen Spendenquittungen den Spender*innen?

Eine korrekt ausgestellte Spendenquittung ermöglicht es Deinen Unterstützer*innen, ihre Zuwendung steuerlich abzusetzen. Dadurch verringert sich ihre Steuerlast beim Finanzamt und letztlich auch der finanzielle Aufwand, der mit einer Spende verbunden ist.

Mann erhält Spendenquittung

2. Voraussetzungen zum Erstellen von Spendenquittungen 🔎

 

Welche Voraussetzungen gelten für Organisationen und Vereine?

Deine Organisation muss als steuerbegünstigt anerkannt sein. Dies ist der Fall, wenn sie gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgt und dies vom Finanzamt in Form eines Freistellungsbescheides nachgewiesen wird. Darüber hinaus müssen folgende Voraussetzungen für eine Spende erfüllt sein:

  1. Gemeinnütziger Zweck: Die Spenden müssen für den in der Satzung der Organisation festgelegten gemeinnützigen Zweck verwendet werden. Damit wird sichergestellt, dass die Spende nicht zur Vermögensbildung der Organisation verwendet wird. Ausnahme: Wenn es von den Spender*innen ausdrücklich erwünscht ist, dass die Spende zum Vermögensaufbau genutzt wird.
  2. Freiwillig ohne Gegenleistung: Spendenquittungen dürfen nur ausgestellt werden, wenn die Zuwendung freiwillig und ohne Gegenleistung erfolgt. Ausgeschlossen sind z. B. Ausgaben für Eintrittskarten oder jede Form von Sponsoring.

Welche Organisationen dürfen Spendenquittungen ausstellen?

Vereine gehören zu den klassischen Organisationen, welche Zuwendungsbestätigungen für Ihre Spender*innen ausstellen dürfen. Aber auch wenn Deine Organisation kein Verein ist, ist dies möglich, wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Dies kann bei gemeinnützigen Gesellschaften und Bildungseinrichtungen der Fall sein.

Auch gemeinnützige Gesellschaften mit beschränkter Haftung (gGmbH) und gemeinnützige Unternehmergesellschaften (gUG) dürfen Spendenquittungen ausstellen, sofern sie vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt sind. Spenden müssen ohne Gegenleistung erfolgen und den satzungsmäßigen gemeinnützigen Zweck unterstützen. Es gelten die gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie für Vereine. Voraussetzung ist ebenso ein gültiger Freistellungsbescheid, der die Gemeinnützigkeit bestätigt.
Schulen und andere Bildungseinrichtungen können nicht immer selbst Spendenquittungen ausstellen, da dies schnell zu rechtlichen Grauzonen führen kann. Spenden könnten als unzulässige Einflussnahme interpretiert werden. Um dieses Risiko zu umgehen, können eigens gegründete Fördervereine als gemeinnützige Körperschaften fungieren.

Ein als gemeinnützig anerkannter Förderverein ist berechtigt, Zuwendungsbestätigungen auszustellen. Die Spenden müssen dem Förderzweck der Bildungseinrichtung zugutekommen.

Welche Personen dürfen Spendenbelege ausstellen?

In der Regel sind die Personen dazu berechtigt, die im Verein oder in der Organisation zur Vertretung befugt sind. Dazu zählen:

  • Vorstandsmitglieder*innen
  • Schatzmeister*innen
  • Kassenwart*innen

 3. Inhalt einer Spendenquittung ✒️

 

Welche Angaben muss eine Spendenquittung enthalten?

Eine Spendenquittung muss nach dem amtlichen Muster ausgestellt werden. Diese Muster dürfen weder inhaltlich noch sprachlich verändert werden. Du hast jedoch die Möglichkeit, die Rückseite des Belegs frei zu gestalten. Folgende Angaben muss eine Spendenquittung unbedingt beinhalten:

  • Name und Anschrift der Organisation
  • Name und Anschrift der Spender*innen
  • Spendenbetrag (Geldspende) bzw. der Spendenwert (Sachspende), sowohl in Ziffern als auch in Buchstaben
  • Datum der Spende
  • Spendenzweck
  • Datum des Freistellungsbescheids
  • Ort, Datum und Unterschrift der Organisation (z. B. des Vorstands)

Die Zuwendungsbescheinigung darf eine DIN-A4-Seite nicht überschreiten. Außerdem darf sie das Logo der Organisation enthalten und kann daher auch auf das Briefpapier der Organisation gedruckt werden.

Wo gibt es Muster oder Vorlagen für Spendenquittungen?

Das Bundesfinanzministerium stellt amtliche Muster zur Verfügung. Die kannst Du ganz einfach herunterladen. Achte darauf, dass Du das richtige Muster für z. B. Geld- oder Sachspenden verwendest.

Tipp: Die FundraisingBox verfügt über ein Spendenquittungstool. Damit lassen sich rechtskonforme Textvorlagen nutzen und anschließend per Post oder E-Mail versenden.

Im Artikel zum Thema Spendenquittungen mit der FundraisingBox erstellen erfährst Du, wie das geht.

Was passiert, wenn man falsche Spendenquittungen ausstellt?

Bei der Ausstellung von Spendenquittungen solltest Du sehr sorgfältig vorgehen. Wenn fehlerhafte Zuwendungsbestätigungen durch Deine Organisation ausgestellt werden, können dadurch steuerliche Nachteile für Deine Spender*innen entstehen. Außerdem kann Deine Organisation dafür belangt werden.

Werden Spendenbelege vorsätzlich oder grob fahrlässig falsch ausgestellt, haftet die Organisation für die entgangene Steuer. Die Haftung beträgt nach § 10b Abs. 4 Satz 2 EStG pauschal 30 Prozent des Spendenbetrags. Bei gewerbesteuerpflichtigen Körperschaften kann zusätzlich eine Gewerbesteuer von 15 Prozent anfallen.

Haftung des Vorstands mit dem Privatvermögen

Wenn der Verein Spendengelder zweckwidrig verwendet oder falsche Angaben macht, können Vorstandsmitglieder persönlich haftbar gemacht werden. Das bedeutet, dass der*die Unterzeichner*in der Spendenquittung mit dem Privatvermögen für Steuernachzahlungen oder Schadenersatzforderungen einstehen muss. Neben der finanziellen Belastung droht der Verlust der Gemeinnützigkeit.

Eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung kann sinnvoll sein, um Vorstandsmitglieder vor persönlichen Risiken zu schützen.

  1. Ausstellerhaftung
    Bei vorsätzlich oder grob fahrlässig falsch ausgestellten Zuwendungsbestätigungen haftet der Verein für die entgangene Steuer. Die Haftungssumme beträgt pauschal 30 Prozent der ausgewiesenen Spenden. Diese Haftung trifft den Verein selbst, nicht die handelnden Personen.
  2. Veranlasserhaftung
    Werden Spendengelder nicht für die angegebenen gemeinnützigen Zwecke verwendet, kann sowohl der Verein als auch die verantwortliche Person persönlich haften. Auch hier beträgt die Haftung 30 Prozent der Spendensumme.

Beispiele für fehlerhafte Spendenquittungen

❌ Die Spende erfolgte nicht freiwillig, sondern z. B. in Form eines Pflichtbeitrags zu einem Verein.

❌ Die Spende wird zur Vermögensbildung und nicht für den in der Zuwendungsbestätigung angegebenen steuerbegünstigten Zweck verwendet.

❌ Für die Spende wird eine Gegenleistung in Form von Werbemaßnahmen erbracht.

❌ Der Wert der bescheinigten Sachspende entspricht nicht dem bescheinigten Betrag.

❌ Der Wert der bescheinigten Spende übersteigt den Wert der tatsächlichen Leistung.

 4. Pflichten und Fristen 🕛

 

Ab welchem Betrag muss eine Spendenquittung ausgestellt werden?

Spenden bis 300 Euro: Hier reicht ein vereinfachter Spendennachweis, z. B. der Kontoauszug oder der Überweisungsbeleg. Eine förmliche Spendenquittung ist für die steuerliche Absetzbarkeit nicht erforderlich. Der vereinfachte Spendennachweis sollte folgende Angaben enthalten

    • Name und Kontonummer des Empfängers & des Spendenden
    • Betrag (in Euro) & Buchungsdatum
    • Steuerbegünstigter Zweck
    • Angabe, ob es sich um eine Spende oder einen Mitgliedsbeitrag handelt

Spenden über 300 Euro: Bei höheren Beträgen ist eine Zuwendungsbestätigung nach amtlich vorgeschriebenem Muster erforderlich.

Was ist eine Sammelbestätigung?

Eine Sammelbestätigung vereinfacht die Spendenverwaltung für Organisationen, wenn mehrere Spenden von derselben Person innerhalb eines Jahres eingehen. Anstatt für jede Spende einzeln eine Zuwendungsbestätigung auszustellen, können alle Spenden in einer Sammelbestätigung zusammengefasst werden.

Die Sammelbestätigung muss folgende Angaben enthalten:

  • Den Hinweis „Sammelbestätigung“,
  • eine detaillierte Auflistung aller Spenden mit Datum, Betrag und Spendenart,
  • bei Aufwandsspenden die Bestätigung über den Verzicht auf Erstattung,
  • bei Sachspenden eine Beschreibung der gespendeten Güter,
  • die Summe aller aufgeführten Spendenbeträge auf der Vorderseite der Bestätigung und
  • eine Erklärung, dass für diese Zuwendungen keine zusätzlichen Einzelquittungen ausgestellt wurden.

Wie lange müssen Spendenquittungen aufbewahrt werden?

Organisationen sind verpflichtet, Spendenbescheinigungen zehn Jahre lang aufzubewahren. Ob dies durch Kopieren, Abheften oder in elektronischer Form geschieht, bleibt der Organisation überlassen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass entsprechende Bescheinigungen im Ehrenamt ordnungsgemäß verwendet und der Erhalt von Zuwendungen sachgemäß dokumentiert wird.

Bis wann sollte eine Spendenquittung ausgestellt werden?

Ein Spendenbeleg sollte idealerweise bis zum 31. Januar des Folgejahres ausgestellt werden. So haben Deine Spender*innen ausreichend Zeit, die Quittung bei ihrer Steuererklärung einzureichen.

👉 Tipp: Nutze die Funktion der FundraisingBox, um Spendenquittungen automatisch nach Erhalt der Spende oder zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr auszustellen.

Dürfen Spendenquittungen auch digital ausgestellt werden?

Ja, Spendenquittungen können jetzt auch elektronisch erstellt und versendet werden. Die Aufbewahrungsfrist für elektronisch erstellte Quittungen beträgt 7 Jahre.

5. Spendenquittung und Fundraising 🎯

 

→ Wie nutzt man Spendenbelege für das Fundraising?

Bei jedem Schreiben, das Du versendest, nimmst Du Kontakt zu Deinen Spender*innen auf. Wenn Du diesen Kontaktpunkt als Chance nutzt, Deine Unterstützer*innen gezielt anzusprechen, kann Dein Fundraising davon nur profitieren. Nutze die Gelegenheit und schreibe zum Beispiel ein persönliches Dankschreiben, das Du der Spendenquittung beilegst und aufzeigst, welche Wirkung die Spende hatte.

  1. Vertrauensaufbau: Spendenquittungen schaffen Transparenz und Seriosität, was das Vertrauen der Spender*innen stärkt.
  2. Anreize für Großspenden: Der steuerliche Vorteil durch Zuwendungsbestätigungen kann dazu motivieren, höhere Beträge zu spenden.
  3. Automatisierung erleichtert den Prozess: Digitale Bescheinigungen können den Verwaltungsaufwand reduzieren und das Spendenerlebnis verbessern.
  4. Dankbarkeit zeigen: Versende Spendenquittungen zusammen mit einer persönlichen Danksagung, um die Bindung zu fördern.
  5. Kommunikation des Mehrwerts: Mache in Fundraising-Mails deutlich, dass jede Spende durch eine Quittung steuerlich absetzbar ist.
  6. Anreize für regelmäßige Spenden: Spendenquittungen für Dauerspenden bieten langfristig steuerliche Vorteile und stärken die kontinuierliche Unterstützung.
  7. Förderung von Sachspenden: Kläre darüber auf, dass auch Sachspenden durch Quittungen absetzbar sind, um mehr Ressourcen zu erhalten.

Im Artikel zum Thema Spenden Sammeln findest Du noch mehr Ideen, wie Du Dein Fundraising optimieren kannst.

Fazit

Spendenquittungen sind ein wichtiges Instrument für Deine Organisation, um Spender*innen zu binden und ihnen steuerliche Vorteile zu bieten. Mit dem richtigen Wissen über die Anforderungen, Pflichten und verschiedenen Spendenarten kannst Du sicherstellen, dass alles reibungslos abläuft. Nutze digitale Tools und automatisiere den Prozess, um Zeit zu sparen und das Vertrauen Deiner Spender*innen zu stärken.

 

Quellen

https://www.ehrenamt24.de/wissen-fuer-vereine/vereinswiki/spendenrecht-spendenbescheinigung/

https://deutsches-ehrenamt.de/steuern-finanzen/spenden-finanzierung/spendenbescheinigung/

https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/dseerechtstipp/spendenquittungen-richtig-ausstellen/#toggle-id-6

https://www.steuertipps.de/erben-vererben-schenken/amtliches-spendenmusterhttps://www.formulare-bfinv.de/ffw/content.do